Die Enkel kommen
Free, Jimi Hendrix, Deep Purple ... das könnten ihre
Großväter sein. Gravity Free zollen ihnen mit ihrer Interpretation
ihre Verehrung. Die Evergreens sind sicherlich unübertrefflich, aber durch
die Youngsters bekommen sie neue Frische.
"Black Night" (Deep Purple) wurde selten bzw. noch gar
nicht von einem Mädel gesungen. "Superstitions" (St. Wonder) ist
vielleicht von Inga Rumpf bekannt. Hier singt aber Julia Schuhmacher. Bei "Mr.
Big" und "Fire And Water" (beide Free) rollt der Bass von Eike Steuer wie einst
bei Andy Fraser (Free). Philipp Ott versucht erst gar nicht, seine
Gitarrenhelden zu verleugnen, da sprudelt die Spielfreude nur so bei "Purple
Haze" und "Foxy Lady" (Hendrix). Da Bass und Gitarre oft als gleichberechtige
Melodieinstrumente eingesetzt werden, hat Drummer Lennart Bauer die
verantwortungsvolle Aufgabe, alles rhythmisch zusammenzuhalten.
Aber aufgemerkt: Von den neuen Stücken sollen sich die Besucher
überraschen lassen. Eine interessante Konstellation.
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