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Offizielle Pressemitteilung des Vereins zur Förderung und
Erhaltung der Plattenburg e.V. vom 16.02.2001 - Sperrfrist: keine
Rocknacht auf der Plattenburg: die 7.
Selbst Markgraf Waldemar von Brandenburg hätte nichts gegen
die härteren Töne auf der Plattenburg, wurde schon berichtet
in diesem Jahr sei er schon gespannt auf die nächste Rocknacht, haben wir
erfahren. Viele Dinge sind ja heute möglich!
Zur Beruhigung aller Fans und jener, die es werden wollen, findet
am 14.07.2001 die 7. Rocknacht auf der Plattenburg für die Plattenburg
statt. Wir hoffen natürlich, daß sich Freude einstellt
Beruhigung ist zu wenig.
Nach Presse- und Fototerminen werden wir auch berichten, was mit
dem Geld, das die Besucher auf der Burg gelassen haben, rekonstruiert, gebaut
und angeschafft wurde.
Vielleicht sollte man Markgraf Waldemar von Brandenburg als
Fürbitter für die Wetterplanung gewinnen, denn es soll wieder ein
tolles Fest werden. Das Programm hat es jedenfalls wieder in sich es
werden viele Musikgeschmäcker bedient.
Die 7. Rocknacht werden "The Masterminds" eröffnen. Die
Presse betitelte ihre Premiere im Herbst 1999 als: "Ein phantastisches
endlich wieder entfachtes Soulfeuer, das Bühne und Publikum zum Schwitzen
brachte!" Die 10 Vollblutmusiker (3 Frontsänger, Rhythmus- und
Bläsersektion) aus Magdeburg, Leipzig und Berlin allesamt Profis
werden mit Stücken von den zum Kult avancierten Soulkoryphäen
wie Wilson Pickett, James Brown, Ray Charles, Stevie Wonder ... in einer
phantastischen Show das glorreiche Soulzeitalter wiederspiegeln.
Selbstverständlich fehlt auch "Summertime" nicht (die gute alte Janis).
Anschließend wird auf der Rocknacht eine Musikrichtung
präsentiert, die es auf der Burg noch nie gab Classic-Rock.
Brauchen Metallica, Deep Purple, Scorpions ein mindestens 60-köpfiges
Orchester, kommt Dirk Zöllner mit dem ukrainisch-russischen "Trio Bravo"
aus, um seine eindringlichen Songs mal mit zärtlicher, mal mit wilder
Begleitung ausdrucksstark zu interpretieren. Es ist eine musikalische Reise
durch gut zehn Jahre Zöllner-Produktionen, bei der der "Käfer auf'm
Blatt" genauso wenig fehlen wird wie "Viel zu weit" oder "Immer einer". Das
Stimmungsbild könnte man so beschreiben: Dämmerung, Sterne, lauer
Wind und Musik, die die Gefühle mal gefrieren und dann wieder
überkochen läßt.
Abschließend wird die Rocknacht noch einmal international.
Bei vielen sind Namen nur Schall und Rauch, aber jeder kennt die Titel wie
"Free me" und "Lady in black", diesmal aber nicht von einer Coverband, sondern
von Ex-Uriah Heep-Sänger persönlich John Lawton. Noch ein
wenig History: Lawton hat außerdem die kreativsten Deutsch-Rock-Scheiben
überhaupt mit "Lucifer's Friend" eingespielt. Auf seine musikalische
Vergangenheit mit den Les Humphries Singers mag er weniger gern angesprochen
werden, aber "Mexico" war ein Hit und auch Sänger haben Hunger und Durst.
Das Konzert ist jedenfalls ein Erlebnis mit Songs aus der Vergangenheit und
Lawtons 2000-er CD "Still payin my dues...".
Es wird eine Rocknacht der großen Stimmen mit verschiedenen
klassischen Begleitungen aus Soul, Classic und Rock werden. |