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Der Prignitzer, 22. Juli 2004

Zwei Tage Rock auf der Burg

Beim zehnten Mal stößt die Rocknacht auf der Plattenburg in neue Dimensionen vor

Plattenburg • Mit zehn Bands an zwei Tagen präsentiert sich die Rocknacht auf der Plattenburg als Festival. Und dass wie immer mit viel Einsatz für den guten Zweck.

"Wir müssen angreifen", sagt Uwe Steuer, der gemeinsam mit Dietmar Vollert die Rocknacht organisiert. Zum zehnten Mal wird auf der Plattenburg gerockt und deswegen treten in diesem Jahr gleich an zwei Tagen Rockbands auf die Bühne. Am Freitag, dem 13. August,. geht es um 19.30 Uhr los mit Pale Moon, Kapelle Petra und Jan Josef Liefers. Am Sonnabend, dem 14. August spielen dann ab 14 Uhr Coverdeal, Frogs Shot, Serenity Gray, Lousy Lovers, Purple und Tatortkommissar Miro Nemec & Asphyxia bevor es die Kultrocker von Torfrock krachen lassen.

Durch das größere Programm soll sich das Besucherspektrurn erweitern und so auch mehr für die Burg getan werden. Denn seit dem ersten Mal fließen die Einnahmen zu Gunsten der Sanierung der historischen Burganlage. So ist auch schon eine Menge entstanden: "Wir haben den Bischofssaal hergerichtet, die Elektroanlage erneuert. Die Hofbeleuchtung ist ein weiteres Beispiel", so Vollert. Das alles sei aber auch nur möglich, weil alle Organisatoren ehrenamtlich mitarbeiten. Dass man dabei irgendwann an Grenzen stößt, zeigte sich im Marketing. In diesem Jahr wurde deshalb eine Firma beauftragt, Plakate außerhalb der Region zu kleben. So soll die Rocknacht auch in Berlin oder Hamburg ihre Fans finden. Da diesmal alles eine Nummer größer sein wird, freuten sich Steuer und Vollert gestern über die Unterstützung der Volks- und Raiffeisenbank Prignitz, die es ermöglichte Torfrock zu verpflichten.

"Wir freuen uns auf zwei tolle Tage in der einzigartigen Atmosphäre, so Steuer. Rund um die Burg wird es auch einen Markt für CDs und Kunstgewerbe geben. "Wenn es 1.500 Besucher werden, wäre das ein Erfolg. Mit dem Wettergott haben wir schon gesprochen", sagt Vollert. Unter www.rocknacht.net kann mehr zum Programm, nachgelesen werden.

Marco Zschieck