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Der Prignitzer, 24. November 1997

Freiwilligen Rocknacht-Helfern gedankt

Konzert-Erlös für die Plattenburg / Bänke und Papierkörbe angeschafft / Tonröhren fehlen noch

Plattenburg • Fast alle der fleißigen Helfer während der diesjährigen Röcknacht auf der Plattenburg trafen sich am Freitag abend. Im Rittersaal der Burg saßen die 35 Männer und Frauen beisammen.

Einer der Organisatoren der Rocknacht ,Dietmar Vollert, erklärte: "Es ist ein kleines Dankeschön an die Helfer, die während der Rocknacht von morgens 9 Uhr bis nachts nach 4 Uhr ununterbrochen auf den Beinen waren und hinter den Kulissen für einen reibungslosen Ablauf sorgten. Vollert lobte den Einsatz der Helfer, betonte aber auch, daß im Laufe der vergangenen drei Jahre zwar der Helfer-Stamm gewachsen sei, sich aber ein harter Kern herausgebildet habe.

Wie populär die Veranstaltung mittlerweile geworden ist, zeigen sieben Angebote von Musikgruppen aus Berlin,

Braunschweig und Hamburg, die auf der vierten Rocknacht im kommenden Jahr spielen möchten. "Das ist für uns eine Bestätigung, daß die Veranstaltung anspricht, aber auch, daß sie sich herumspricht", so Vollert "1998 haben wir was Größeres geplant", erzählt der zweite Organisator Uwe Steuer. Klaus Lage soll spielen. Erste Gespräche mit dem Manager und Klaus Lage persönlich habe es bereits gegeben. Im Dezember soll dann die Entscheidung fallen, ob Lage auftritt oder nicht, hieß es.

Während also die Vorbereitungen für die vierte Rocknacht anlaufen, koordinieren Steuer und Vollert derzeit aber auch noch die Verwendung der Gelder aus der dritten Rocknacht.

Burgmitarbeiter Ingo Kramer zumindest freut sich über dieses Engagement. Schließlich wurde ein Teil der Summe für Papierkörbe auf dem Burggelände verwandt. "Aber nicht so einfache Plastedinger stehen jetzt auf dem Hof, sondern richtig Schöne, die auch optisch passen", freut sich Kramer. Ebenso fügen sich die neuangeschafften Bänke harmonisch ins Umfeld ein. "Von einem weiteren Teil des Erlöses soll jetzt eine Basaltstein-Mauer an der Burg erneuert werden", so Steuer. Dazu benötige man aber noch sogenannte Dränage-Tonröhren mit 100 Millimeter Durchmesser. Wer solche abzugeben hat, sollte sich mit den Burgmitarbeitern unter Tel. 038791/2400 in Verbindung setzen.

Nicole Sohns